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Salze aus Mauerwerk entfernen

Nicht nur bei älteren Gebäuden

Salzausblühungen und die damit einhergehende Zerstörung von Fassadenoberflächen aufgrund von feuchten Mauern sind vor allem ein Problem von älteren Gebäuden. Während Gebäude ab ca. 1920 durch horizontale und vertikale Feuchtigkeitssperren vor Bodenfeuchtigkeit geschützt wurden, sind ältere Gebäude der Feuchtigkeit und damit der Bildung von Salzen im Mauerwerk ausgeliefert. Aber auch bei Gebäuden mit bestehender Feuchtigkeitssperre können Problem mit Salzen und Feuchtigkeit auftreten, weil die Abdichtung über die Jahre nicht beständig oder undicht ist.

Salze aus Mauerwerk entfernen

Die Folge: Die Bodenfeuchtigkeit gelangt von unten in das Mauerwerk und verteilt sich in den Kapillaren des Baustoffs (Ziegelstein, Mörtel oder Klinker). Die Feuchtigkeit bringt Salze mit beziehungsweise werden in den Wandbaustoffen Bestandteile gelöst, die Salze bilden. Verdunstet die Feuchtigkeit, bleiben auf der Oberfläche kristallisierte Salze in Form von weißen Flecken oder Streifen zurück.

 

Verfahren zur Mauerwerksanierung

Da Salze ihre schädigenden Eigenschaften nur in Verbindung mit Feuchtigkeit entwickeln, muss das Mauerwerk dauerhaft trocken bleiben oder werden, um eine Salzbildung zu verhindern. Haben sich bereits Salze gebildet, konnte dies nur geschehen, weil die schützende Abdichtung undicht geworden ist oder noch nie vorhanden war.

So oder so muss als erste Maßnahme daher zunächst das Mauerwerk nachträglich mit einer nachträglichen Horizontalsperre abgedichtet werden, will man die Schadenursache dauerhaft und langfristig beseitigen.

Die nachträgliche Horizontalsperre verhindert, dass durch die Kapillaren insbesondere von Ziegelsteinen Bodenfeuchtigkeit in das Mauerwerk gelangt. Dafür werden zweireihig versetzt Bohrlöcher angelegt, über die ein Injektionsstoff im Niederdruckverfahren ins Mauerwerk eingebracht wird. So werden die Kapillaren verstopft / hydrophobiert und damit eine wirksame Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit gebildet.

Dieses Injektionsverfahren, auch Verpressung genannt, ist im Innen- und Außenbereich anwendbar und witterungsunabhängig. Der Aufwand zur Umsetzung ist minimal, es entsteht nur wenig Schmutz und die Verpressung ist rasch abgeschlossen. Damit ist die nachträgliche Horizontalsperre die geeignete Maßnahme gegen aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk.

Da in den meisten Fällen Reste von Salz im Mauerwerk vorhanden sind, empfehlen wir den Einsatz von speziellem Sanierputz. Der alte Putz wird entfernt und durch diesen Sanierputz ersetzt. Dieser nimmt das Restwasser aus dem Mauerwerk auf und bindet die Salze. Sollte es doch zu Salzausblühungen kommen, werden diese einfach abgeschlagen und kräftig ausgebürstet. Da die Wand aufgrund der nachträglichen Horizontalsperre dauerhaft trocken bleibt, entstehen keine neuen Salzablagerungen. Die Fassade ist nachhaltig trocken und weitgehend salzfrei.

Sanierungen allein mit Putz oder Neu-Anstrichen reichen nicht aus, weil der Grund für die Salzbildung, die Feuchtigkeit, nicht beseitigt wurde. Die frühere Verwendung von hartem und dichtem Zementputz empfiehlt sich ebenfalls nicht, weil aufgrund der hohen Dichte des Zementputzes die Feuchtigkeit im Mauerwerk nicht verdunsten kann und sich in den Kapillaren des Mauerwerks nach oben transportiert. Die Folge: Das Wasser ist immer noch im Mauerwerk und bildet weiterhin Salze.

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