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Vertikale und horizontale Sperre – so vertreiben wir Nässe aus feuchten Kellern

Regen- und Schmelzwasser, aufgestautes Sickerwasser, ein steigender Grundwasserpegel und lehmhaltige Erdschichten, die Wasser am Ablaufen hindern – all das sind mögliche Gründe dafür, dass permanent stehendes Wasser auf Außenwände drückt. Besonders alte Kellerwände halten diesem Druck oft nicht lange stand. Früher verwendete Materialien wie Teer lösen sich auf, Feuchtigkeit dringt in Wände und Boden ein. SchimmelStockflecken und ein unangenehmer Geruch breiten sich aus. 

Die vertikale oder die horizontale Abdichtung sind zwei unterschiedliche Herangehensweisen, um aus ungemütlichen Kellern wieder trockene Wohn- und Lagerräume zu machen.

Vertikalsperre

Die nachträgliche Vertikalsperre ist eine bewährte Methode, um Keller abzudichten. In einem ersten Schritt wird von außen ein Graben ausgehoben. Dieser legt das Gebäude etwa 30 Zentimeter unterhalb des Kellersockels frei. Danach werden alter Mauerputz und loser Fugenmörtel – oder eine veraltete Abdichtung – entfernt, damit die später aufgetragene Grundierung und der neue Putz halten können.  

Nach vollständiger Trocknung des Putzes erfolgt ein Anstrich mit polymer modifiziertem Bitumen. Hierbei verwenden wir polymer modifizierte Bitumen-Bahnen (PMB) nach DIN 18533 sowie Drainagerohre. Die Bodenplatte wird fugenlos bis zum Sockel abgedichtet. 

Schwarzabdichtung


Anschließend werden Kunststoff-Noppenbahnen auf dem Mauerwerk befestigt. Sie packen Wände sicher ein und wirken als Isolierschicht vor möglichen Beschädigungen. Sie verrotten nicht und sind wasserabweisend. Danach legen wir eine professionelle Drainage auf einem Kiesbett. Sie leitet später auf Wände drückendes Wasser in die Tiefe ab. Egal, ob Spritz- oder Sickerwasser oder seitlich gegen Wände drückendes Wasser dem Mauerwerk zusetzt: Feuchtigkeit hat keine Chance mehr einzudringen. Wände und Böden bleiben über lange Zeit zuverlässig trocken. Das garantieren wir – 15 Jahre lang.

Zur Schonung der Außenanlagen halten wir den Aushub der Gräben so gering wie möglich. Dabei gehen wir achtsam mit Pflanzungen vor, damit sie später unversehrt wieder an ihren ursprünglichen Platz gepflanzt werden können. Nach Fertigstellung der Arbeiten schütten wir die Gräben wieder zu und stellen den ursprünglichen Zustand so weit wie möglich wieder her.  

Horizontalsperre – verschließt Poren, damit Nässe nicht mehr aufsteigt

Im Idealfall wird beim Neubau die Horizontalsperre angelegt wird. Hiermit wird verhindert, dass in den Kapillaren des Mauerwerks aufsteigendes Wasser schwere Schäden verursacht. Ältere Bauten verfügen aber oft über keine oder nur eine mangelhafte horizontale Sperre.

Bei einer Analyse vor Ort klären wir vorab die Ursachen für feuchte Wände. Dann empfehlen wir die Vorgehensweise.

Betroffenes Mauerwerk wird in einem ersten Schritt getrocknet. Wenn die Wand trocken ist, wird über Bohrlöcher, die im Abstand von etwa zehn bis 15 Zentimetern gesetzt werden, flüssiges Abdichtungsmaterial eingebracht. Dieses verteilt sin in den in den Poren des Mauerwerks. Beim Abkühlen härtet es in den Poren aus und verschließt diese so, dass Nässe nicht mehr aufsteigen kann. Gleichzeitig verstärkt der Prozess das Mauerwerk. Unter die Aufstandsfläche von Wänden wird eine Bitumenbahn gelegt oder eine Abdichtmasse aufgetragen. So entsteht ein isolierender und wasserundurchlässiger Puffer, der den Aufstieg von Bodenfeuchtigkeit verhindert. 

Moderne, umweltverträgliche Materialien und zuverlässige Verfahren garantieren den Erfolg bei durchfeuchteten Wänden – unabhängig davon, wie stark der Nässegrad ist.  Ohne Lösungsmittel und ökologisch unbedenklich.

K+K ist der Profi an Ihrer Seite, um Mauerwerk zuverlässig trocken zu legen. Kompetenz und Erfahrung sind unsere Stärken. Fordern Sie jetzt unverbindlich ein Angebot an.