Spritzbeton

Den Anforderungen vor Ort entsprechend verarbeiten wir Spritzbeton im Trockenspritz-
verfahren oder im Nass-
spritzverfahren.
Beim Trockenspritzverfahren verwenden wir eine Mischung aus Zement und Zuschlägen, die trocken zusammen-
gemischt sind und erst beim Auftragen im Düsenbereich mit Wasser vermischt werden.
Beim Nassspritzverfahren mischen wir Zement, Zuschlagstoffe und Wasser an, bevor die Mischung, mit zugegebener Druckluft transportiert, aus der Spritzdüse aufgetragen wird.
Beide Verfahren sind geeignet, um die Vorteile der Betoninstandsetzung mit Spritzbeton umzusetzen:
- Erhöhung der statischen Belastung der verstärkten Betonbauteile
- Instandsetzung schadhafter Betondecken und –wände
- Dauerhafte Sanierung
Im Vergleich zum konventionellen Betonierverfahren ist beim Spritzbetonverfahren die hohe Verdichtung des Materials und der kraftschlüssige Verbund mit dem Untergrund ein großer Vorteil. Durch die Energie beim Aufprall der Mischung auf die zu behandelnde Fläche verklammert sich der Spritzbeton mit dem Untergrund, der vorher beispielsweise durch Sandstrahlen von losen und hohlen Teilen befreit und aufgeraut wurde. Durch das Sandstrahlen werden gleichzeitig die korridierten Stahleinlagen vom Rost befreit. Die Spritzbetonmischung wird dann mit hohem Druck in die schadhaften Stellen und Hohlräume aufgebracht und ist damit der perfekte Untergrund für eine Spritzbetonverstärkung. Auf diese Weise können schadhafte Bewehrungen ausgebessert, Betondecken verstärkt und Beton dauerhaft saniert werden.
Weitere Anwendungsgebiete:
- Gestaltung von "Felsenlandschaften"
- Instandsetzungen nach historischem Vorbild
- Betonobjektgestaltung
- Gestaltung von Spielplätzen, Kletterlandschaften und Kletterfelsen


